Wild Wild West – Namakwaland entdecken

21 Days 20 Nights

Reise Information

  • Kapstadt International Airport
  • Mittelklasse Hotel | Camping
  • Frühstück, Lunch & Abendessen
  • Deutsch
  • Guided Selfdrive (4x4)
  • Inklusive
  • 25
  • Leicht - Mittel
Wild Wild West

Offroad-Expedition:
Westküste – Namakwaland – Richtersveld Nationalpark – Verneukpan – Cederberge – Kapstdt

Urlaub war gestern und Pauschaltourismus ist kalter Kaffee! Falls Du abseits des Mainstream mal so richtig ankommen willst, Adrenalin & Entspannung gleichermaßen suchst und eine verdammt geile Ecke Südafrikas entdecken möchtest: Dann bist Du hier doch tatsächlich goldrichtig! Denn dies ist ein Abenteuer, das Du in keinem Reisekatalog finden wirst. Das ist „Wild Wild West

Okay, wir fahren zwar ins „Indianerland“, es hat aber nichts mit dem amerikanischen „Wild Wild West“ zu tun. Von Kapstadt aus folgen wir der wilden Atlantikküste, erleben die einmalige Blütenpracht des Namakwalandes, fahren Offroad durch das schroffe Richtersveld, raften zwei Tage auf dem Oranje River, bezwingen den Namakwa 4×4 Eco Trail und erleben die roten Cederberg-Berge. Ein Abenteuer voller Kontraste – salzige Meeresluft, blühende Ebenen, raue Berge, abgeschiedene Orte und ein Sternenhimmel, den man nie vergisst.

Route & Highlights „Wild Wild West“

  • Kapstadt & Westküste: Wir lassen Kapstadt hinter uns und rollen nordwärts: einsame Buchten, raue Brandung, kilometerlange Strände. Hier beginnt unser Rhythmus: Offroad fahren, ankommen, tief durchatmen. Wildcamping in den Dünen am Atlantik, ein Glas Wein, ein kühles Bier und natürlich ein Lagerfeuer.
  • Namaqua Nationalpark in Blüte: Im August und September zeigt das Namaqualand sein schönstes Gesicht: endlose Teppiche aus Blumen in Orange, Lila, Gelb und Weiß überziehen die Landschaft. Sandpisten und Bergpässe sind unser Terrain mitten durch dieses Naturwunder – ein Farbenspektakel, das nur wenige Wochen im Jahr existiert und uns das Gefühl gibt, durch ein Van Gogh Gemälde zu reisen.
  • Richtersveld – die rauhe Schönheit: Schroff, still und zeitlos. Das Richtersveld ist eine Landschaft aus uralten Felsformationen, dramatischen Pässen und endloser Weite. Hier zeigt Offroad seine ganze Bandbreite: Technik, Präzision, Teamwork. Am Abend: Feuer, Sterne, das Knistern der Glut. Und die schroffen Hügel Namibias auf der anderen Flußseite.
  • Oranje River Rafting – Vioolsdrift nach Kanikaip: Im Schlauchboot raften wir den mächtigen Oranje River hinunter. Es geht von Vioolsdrift nach Kanikaip, wo wir mitten im Nirgendwo unser Camp aufschlagen. Stromschnellen, ruhige Passagen, Übernachten direkt am Fluss – Wasser als Kontrast zur trockenen Weite des Richtersveld. Das ist Teamgeist, Spaß und das Gefühl, von der Natur getragen zu werden.
  • Namaqua 4×4 Trail & Verneukpan: Ein Offroad-Trail mit Charakter: sandige Tracks, felsige Passagen, tiefe Einsamkeit, herausfordernde Schluchten. Hier spürst Du den Rhythmus Deines Fahrzeugs und die Kraft der Natur. Funkkontakt und gegenseitige Hilfe machen das Abenteuer zum Gemeinschaftserlebnis.Zum Abschluss genießen wir Weite pur in Südafrikas größter Salzpfanne, der Verneukpan. Hier wurden schon Geschwindigkeitsrekorde mit Drag-Racern aufgestellt. Wir lassen es etwas langsamer angehen …
  • Cederberge – Finale im roten Fels: Auf rustikalen Schotterpisten kehren wir zurück Richtung Süden. Die Cederberg-Berge empfangen uns mit bizarren Sandsteinformationen, tiefroten Felsen und klaren Sternennächten. Deshalb nehmt einen letzten Atemzug wilder Freiheit, bevor wir Kapstadt erreichen.

Fahrstil & Campen

Meist sind wir Offroad unterwegs – in eigenen Geländewagen mit guter Bodenfreiheit. Ja, Du fährst selbst! Gefahren wird in Kolonne, mit Funk für klare Kommunikation und gegenseitige Unterstützung. Auf dem gesamten Trip werden wir alles über das Offroad fahren lernen, Bergesituationen nachstellen. Oder erleben. Was wahrscheinlicher ist …

Wildcamping – na klar! Einsame Plätze an der Küste, am Fluss, in den Bergen. Minimalistisch, naturverbunden, intensiv. Hier zählen Feuer, Gemeinschaft und der Sternenhimmel mehr als Komfort.

Wer ist „Wild Wild West“ geeignet?

Dieser Trip ist etwas für Abenteurer, die Natur pur suchen. Für Menschen, die Blütenteppiche, Felswüsten und Flussabenteuer in einem einzigen Trip erleben möchten. Und für die Mainstream schon lange kalter Kaffee ist. Also, bist Du der Lucky Luke unter den Cowboys? Die Pippi Langstrumpf des Offroaden? Unkonventionell, abenteuerlustig und gelangweilt vom Mainstream?

Dann bist DU hier genau richtig!

Meine Trips sind nicht aus der Konserve, nicht eingekauft und nicht auf dem Papier geplant! Ich bin jeden Meter meiner Touren selber abgefahren, habe geile Camps gesucht und mich wochenlang über Offroad-Pisten gekämpft. Damit Ihr das beste Erlebnis ever habt und einen Trip, der unvergeßlich bleibt.

Dein Abenteuer im Detail

Tag 01 :
Ankunft in Kapstadt | Meet & Greet

Herzlich Willkommen in der “Mother City” – Kapstadt. Ich erwarte Dich am Flughafen und gemeinsam fahren wir in die Unterkunft. Nach einem langen Nachtflug kannst Du erst einmal entspannen oder den Tag zum Sightseeing nutzen. Gerne zeige ich Dir meine zweite Heimat Kapstadt: Die Waterfront, den Tafelberg, Green Market Square oder die pulsierende “City Bowl”. 

Wir lernen uns besser kennen und besprechen bei einem leckeren Abendessen die nächsten Tage.

Mittelklasse-Hotel
Dinner
Tag 02 :
Füße im Sand - Camping in den Dünen

Heute geht es leider früh raus aus den Federn. Kaffee ins Gesicht und ab dafür. Wir holen unsere Streitrösser ab, verstauen Gepäck & Ausrüstung, kaufen restlichen Proviant für die kommenden Tage ein. Am späten Vormittag brechen wir dann gemütlich auf. Es geht die Küste entlang Richtung Lambert`s Bay: Lunchtime am Hafen. Dein letztes Abendmahl 😉.

Entlang der idyllischen Küste geht es auf romantischen Pfaden … äh, Stop … das ist der Trip für Langweiler. RESET! De facto wartet eine miese Schotterpiste auf uns und wir kämpfen uns weiter nach Norden vor. Parallel zur Teerstraße können wir dann schon mal schauen, wie viel Abenteuerlust in Dir steckt. Wir nehmen eine Piste in den Dünen: Offroad Training erster Teil …

Am späten Nachmittag erreichen wir unser heutiges Tagesziel. Wir übernachten in den sandigen Dünen nördlich von Strandfontein, direkt am Atlantik. Füße in den Sand, Sonnenuntergang an, relaxen!

Zelt | Camping
Breakfast + Dinner + Lunch
Tag 03 :
Camping am längsten Strand der Welt

Fenster runter, Aircon aus. Abenteurer brauchen die salzige Atlantikluft im Gesicht und Sand unter den Reifen. Da wir heute nur eine kurze Strecke vor uns haben, ist Ausschlafen angesagt.

Entlang der südafrikanischen Atlantikküste geht es weiter nach Norden. Unser Camp suchen wir uns entlang der Küste am Strand oder anders ausgedrückt: Heute wird es ein wenig sandig unter den Reifen. Drehmoment und niedriger Reifendruck helfen … und falls doch jemand stecken bleibt, heißt es Panik vermeiden und Schaufel rausholen. Wer schon immer einmal im Südatlantik mit den Robben schwimmen wollte, hat hier Gelegenheit dazu. Ich darf aber eins verraten: Das Wasser ist ziemlich erfrischend …

Zelt | Camping
Breakfast + Dinner
Tag 04 :
Entlang der Atlantikküste | Namaqua Coastal National Park

Kommen wir problemlos vom Strand wieder runter? Weiß ich ehrlich gesagt nicht, beim letzten Mal hat es allerdings gut geklappt. Ohne Zeitdruck können wir Piste und Landschaft genießen, uns einen schönen Platz für ein Lunch suchen und truddeln irgendwann am frühen Nachmittag im Namakwa Coastal National Park ein. Nomen est omen, wir bleiben in der Nähe des Atlantik und freuen uns über eine erfrischende Brise. Auf dem Weg in den Nationalpark werden wir Flamingos sehen und tauchen so langsam in das Blütenmeer des Namakwalandes ein. 

Übernachten werden wir im Nationalpark mit Sonnenuntergang über dem Atlantik und den Wellen als Schlaflied. Bei klarem Wetter auch mit einem fantastischen Sternenhimmel. Der Weg zum Camp kann allerdings sandig sein. Und diesmal meine ich: SANDIG! Reifendruck runter, Adrenalin rauf, Fuß schön aufs Gas und drauf lassen … Kinderspiel für uns. Oder?

Zelt | Camping
Breakfast + Dinner
Tag 05 :
Fahrt durch den Skilpad & Namakwa National Park

Von der wilden Atlantikküste führt uns die Route hinein ins Herz des Skilpad & Namakqa Nationalparks. Schon nach wenigen Kilometern spürt man, wie sich die Landschaft verändert: Die salzige Meeresluft weicht einer trockenen Wärme, vor uns öffnen sich staubige Pisten, die sich über weite Ebenen und durch zerklüftete Täler ziehen.

Über den Messelpad Pass und den Wildeperdehoek Pass windet sich die Piste hinauf, mit weiten Ausblicken auf die karge Schönheit dieser Region. Während der Blütezeit wirkt es fast unwirklich: Ganze Hänge, die sonst karg und steinig erscheinen, verwandeln sich in ein Meer aus Farben. Orangefarbene Ringelblumen, Pastelltöne und unzählige Wildblumen zaubern einen Teppich, der im Sonnenlicht zu leuchten scheint. Dieses Schauspiel ist nur in den Wintermonaten August und September zu bestaunen und etwas was nur wenige Touristen jemals erleben.

Unser Ziel ist das Nuweputs Bundu Camp – schlicht, ruhig und mitten in der Natur gelegen. Kein überflüssiger Komfort, dafür aber absolute Stille und ein endloser Nachthimmel. Wenn die Sonne hinter den Bergen versinkt und die Farben der Blüte noch einmal im Abendlicht aufleuchten, spürt man, warum dieser Ort so besonders ist. Hier zählt nichts außer dem Moment – ein Rückzug in die Ursprünglichkeit Afrikas.

Zelt | Camping
Breakfast + Dinner
Tag 06 :
Fahrt zum Oranje River - Orange River Rafting Lodge

Vom Nuweputs Bunu Camp aus setzen wir unsere Reise fort und rollen gemächlich durch die weite, offene Landschaft. Auf dem Weg werden wir in Springbok oder Steinkopf einen Zwischenstopp einlegen. Zeit, die Tanks randvoll zu machen, für die nächsten paar hundert Kilometer gibt es keine Tanke mehr. Außerdem werden wir Vorräte aufzufüllen bevor es weiter in Richtung namibische Grenze geht.

Kurz vor dem Grenzposten in Vioolsdrif biegen wir ab und erreichen nach wenigen Kilometern unser Camp am Oranje River. Heute gönnen wir uns etwas und übernachten in Safarizelten direkt am Fluss. Mit richtigem Bett und Essen im Restaurant. Ein bißchen Luxus muss auch mal sein.

Am frühen Abend gibt es dann ein Briefing für den nächsten Tag, denn diesmal lassen wir die Autos stehen.

Luxury Tent mit Bett
Breakfast + Dinner
Tag 07 :
Rafting auf dem Oranje River

Heute wechseln wir das Fortbewegungsmittel. Es geht aufs Wasser. Am späten Vormittag starten wir unsere 2-tägige Rafting Tour auf dem Oranje River, dem Grenzfluss zu Namibia. Die Tour werden wir mit einem lokalen Guide durchführen, wir haben also einen Gast.

Drei bis vier Stunden und ein paar Stromschnellen später werden wir irgendwo in der Wildnis unser erstes „Rafting Camp“ beziehen. Gin-Tonic im Nirgendwo, die Füße im Fluss, eine Landschaft, die nicht von dieser Welt ist. Die Freiheit, die Du hier verspürst ist unbezahlbar … und etwas das in Dir bleibt!

Unter dem Sternenhimmel
Breakfast + Dinner
Tag 08 :
Rafting auf dem Oranje River | Kanikaip Camp

Nach einer ruhigen Nacht in der Wildnis verpacken wir unsere Ausrüstung, lassen uns auf dem Oranje River stromabwärts treiben. Ein bisschen gerudert werden muss auch. Aber alles in aller Entspannung, wir haben jede Menge Zeit und keine große Strecke vor uns.

Auf dem Fluss können wir diese außergewöhnliche Landschaft ganz anders auf uns wirken lassen als aus unseren Geländewagen. Weniger Konzentration, weniger Anspannung, die Strömung bringt uns ans Ziel. So wie sie es seit tausenden von Jahren immer getan hat. Der Fluss ist wie das Leben, fließt geradeaus, blickt nie zurück, doch er kennt ein Ziel. Und er lehrt uns: Es geht immer weiter, auch wenn der Pfad einmal steinig ist …

Am Nachmittag treffen wir im Kanikaip Camp ein. Rein gefühlt ist die Zivilisation nun genauso weit weg wie die nächste Galaxie. Lasst uns den Tag genießen und am Lagerfeuer ausklingen lassen. Und die Welt? Die bleibt diesmal draußen …

Zelt | Camping
Breakfast + Dinner
Tag 09 :
Helskloof Pass & Glybank Cave Camp

Bereit für ein bisschen Zivilisation? Gut, denn heute geht es zurück zur Orange River Rafting Lodge. Diesmal im Geländewagen. Also Ausrüstung verladen und los. Es sind zwar nur circa 12-15 Kilometer, aber wir werden gut eine Stunde brauchen. In anderen Worten: Die Strecke ist ziemlich schlecht. Aber wir werden ja chauffiert und müssen das nicht selber fahren. Zurück am Base Camp verladen wir wieder alles in die Autos und machen uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel …

So, da hat uns der Offroad-Gott doch mal eine kleine Herausforderung gegeben. Doch kein Grund Pipi in die Augen zu bekommen. Oder doch? Wir fahren nach Eksteenfontein über einen der zahlreichen Bergpässe. Dieser hier hört auf den klangvollen Namen „Helskloof Pass“. Heißt übersetzt: „Höllenschlucht“. Glückwunsch! Aber nur Memmen fahren drumherum. Wenn wir den circa acht Kilometer langen Pass nehmen, ist das ganze Team gefragt, die Fahrzeuge müssen immer mal wieder eingewiesen werden, für die Fahrer bedeutet das erhöhte Konzentration und vor allem eins: Baut keine Scheiße!

Kurz vor Beginn des Passes, werden wir – einer alten Tradition folgend – unser eigenes „Steinmännchen“ bauen und uns jahrtausende alte Petroglyphen der Nama und San anschauen. Sobald wir über den Pass sind wird das Gelände leichter, es geht zur Hauptstraße und zum Camp.

Das ist diesmal ein wenig besonders. Das „Glybank Cave Camp“ liegt teilweise in einer Höhle beziehungsweise unter einem großen Felsvorsprung. Hier machen wir es uns am Lagerfeuer gemütlich während die Abendsonne die Felsen um uns herum in goldenes Licht taucht.

Zelt | Camping
Breakfast + Dinner
Tag 10 :
Ai-Ais / Richtersveld | De Hoop Camp

Wir brechen früh auf und fahren nach Sendelingsdrif, wo wir unsere Permits für den Nationalpark holen. Die Strecke ist meist gut und einfach zu fahren, wir werden circa 1,5 Stunden benötigen. In Sendelingsdrif bunkern wir dann nochmal ordentlich Diesel. Voller Tank ist immer gut.

Es geht tiefer ins Richtersveld hinein. Wir halten an “God’s Hand” und fahren über den Akkedis Pass offroad zum „De Hoop Camp“ direkt am Oranje River. Der Pass ist angenehmes offroaden, dennoch nicht zu unterschätzen. Und da gibt es eine Stelle … naja, erzähle ich Euch, wenn wir da sind.

Am „De Hoop Camp“ erwartet uns ein fantastischer Sandstrand am Fluss, der unser Zuhause für die nächsten zwei Tage sein wird. Wir können die Angeln auswerfen, baden, die Füße hochlegen und mal eben illegal nach Namibia einreisen … quasi.

Zelt | Camping
Breakfast + Dinner
Tag 11 :
Ai-Ais / Richtersveld Nationalpark | De Hoop Camp

Heute machen wir mal nix! Lucky Luke angelt vielleicht das Abendessen und Pippi Langstrumpf badet im Fluss. Oder sowas. Faulenzen ist angesagt und das haben wir uns auch verdient. Der große Sandstrand an der Campsite lädt geradezu dazu ein. Außerdem müssen wir mal wieder nach den Autos schauen und ein wenig „Hausputz“ ist auch ab und zu nötig.

Alles in Allem ist heute Chillen angesagt.

Zelt | Camping
Breakfast + Dinner
Tag 12 :
Richtersveld Nationalpark | Kokerboom Camp

Wir verlegen das Camp nach Südosten. Es geht entlang des Oranje Rivers Richtung Kokerboom Camp. Zwischen eiszeitlichen Felsen schlagen wir unser Nachtlager unter dem Sternenhimmel auf. Die Zivilisation ist nun in alle Richtungen mindestens 80 Kilometer entfernt und ich verspreche Euch: Das ist ein Traum.

Zelt | Camping
Breakfast + Dinner
Tag 13 :
Bye Bye Richtersveld | Namakwa 4x4 Eco Trail

Wir verlassen den Richtersveld Nationalpark über den Helskloofpass. Ein anderer Pass, gleicher Name. Biologen unter uns? Hier findet man die indigene „Helskloof Aloe“, und zwar nur hier und nirgendwo sonst auf diesem Planeten. Die Strecke ist fahrtechnisch anspruchsvoll, daher gehen wir es langsam an, machen ausreichend Pausen und genießen diese fantastische und zugleich unwirkliche Landschaft. Unser Offroad-Abenteuer endet direkt am Kontrollposten zum Nationalpark.

Jetzt geht es über eine gute Schotterpiste nach Alexanderbay und auf Asphalt weiter über Port Nolloth nach Steinkopf. Heute heißt es Strecke machen, aber die Straßen sind gut und wir werden schnell vorankommen. In Port Nolloth oder Steinkopf wird aufgetankt und wir kaufen Vorräte ein.

Ein paar Kilometer weiter nach Norden biegen wir auf den Namakwa 4×4 Eco Trail ab und finden versteckt zwischen Felsen unseren Wildcamping Spot für die heutige Nacht. Nach einem langen Tag haben wir uns nun ein kühles Getränk verdient und dürfen die Füße ausstrecken.

Zelt | Camping
Breakfast + Dinner
Tag 14 :
Namaqua 4x4 Eco Trail | Kamgab Schlucht

Der zweite Teil unseres Offroad-Abenteuers entlang des Orange Rivers: Der Namaqua 4×4 Eco Trail wartet auf uns. Wir biegen nach Osten ab und fahren offroad zu einem der Höhepunkte auf dem Trail: Die Kamgab Schlucht. Hier ist technisches Fahren angesagt, wir müssen die Fahrzeuge einweisen, denn hier und da ist es verdammt eng zwischen den Felsen. Sand, Felsen, Geröll, Dünen … alles da, was das Offroader-Herz begehrt.

Der Trail ist rau und außergewöhnlich schön zugleich, die Landschaft atemberaubend. Nach circa 90 Minuten sind wir zurück am Oranje River und belohnen uns mit einer schönen Campsite direkt am Fluss. Zeit, mal wieder die Angeln auszuwerfen oder ein kühles Bad zu nehmen.

Zelt | Camping
Breakfast + Dinner
Tag 15 :
Namaqua 4x4 Eco Trail | Hartebeesmond Camp

Es geht zurück durch die Kamgab Schlucht, Kinderkram für Offroad-Profis wie uns. Der Eco Trail führt uns über Goodhouse nach Witbank. Die Schotterpiste hinter Witbank wurde vermutlich das letzte Mal zur Zeit der Kreuzzüge gewartet, wir dürfen uns auf ordentlich „Wellblech“ einstellen. Oder finden eine Alternative Strecke. Wir haben immer wieder Zeit die Landschaft zu genießen, Fotos zu machen und werden einen schönen Spot zum Lunch finden. Am Nachmittag treffen wir an der Hartebeesmond Campsite ein und schon wieder wird es sich wie Strandurlaub anfühlen. Was wir uns aber auch echt verdient haben.

Unter dem Sternenhimmel
Breakfast + Dinner
Tag 16 :
Namaqua 4x4 Eco Trail: Wildcamping | Pela

Heute beginnt die letzte Etappe auf dem Namakwa 4×4 Eco Trail. Wir brechen in aller Ruhe auf, haben Zeit für „easy offroading“ und ein Mittagessen inklusive Angeln. Unser Camp suchen wir uns entlang des Orange Rivers oder auch in den Dünen etwas im Landesinneren. Wie auch immer: Heute ist entspanntes Cruisen angesagt. De facto gibt es keinen Plan, außer das wir irgendwo ankommen sollten. Kriegen wir gemeinsam hin denke ich.

Unter dem Sternenhimmel
Breakfast + Dinner
Tag 17 :
Unendliche Weite | Die Verneukpan

Aufbruch am frühen Morgen, die Etappe ist heute ein wenig länger. Wir fahren Richtung Pella, nehmen den Charles Pass und sind nach circa 90 Minuten wieder auf der Teerstraße. In Pofadder kommt erstmal wieder ordentlich Luft auf die Reifen, dann geht es zum Einkaufen und Tanken nach Kakamas. Gegen Mittag brechen wir wieder auf und fahren südwärts zu unserem nächsten Ziel: Der beeindruckenden Verneukpan. Mit circa 57 Kilometer Länge und einer Breite von 11 Kilometern ist diese Salzpfanne schon sehr beeindruckend. Sonnenauf- und -untergänge, sternklare Nächte, Weite, Ruhe – ideal für Fotografen und Naturliebhaber und: Für uns. Im weiten Nichts heißt es nun eine Wagenburg bauen und den Abend am Lagerfeuer genießen.

Unter dem Sternenhimmel
Breakfast + Dinner
Tag 18 :
Lylius Private Campsite | Cederberge

Wir sind fast am Ende unserer Reise und gönnen uns zwei schöne Tage in den Cederbergen, bevor es für Euch zurück nach Hause geht. Wir haben heute vier bis fünf Stunden Fahrt vor uns.

Das Lylius Camp ist Entspannung pur in ruhiger Natur und umgeben von grünen Hügeln. Wir haben unsere eigene private Campsite mit Dusche und Toilette, sowie einer „Outdoor-Küche“. Eine kleiner Fluss fließt durch unser Camp und Bäume spenden Schatten. Und: Es gibt einen Swimmingpool! Dies ist auch die Zeit die vergangenen Tage noch einmal revue passieren zu lassen. Aber auch Zeit um nach vorne zu schauen, Pläne zu machen und dem Leben wieder Hallo zu sagen.

Zelt | Camping
Breakfast + Dinner
Tag 19 :
Lylius Private Campsite | Clanwilliam

Weil es so schön ist bleiben wir noch einen Tag, sortieren uns schon mal für die bevorstehende Heimreise. Außerdem gibt es gutes WLAN und trotz allem „Digital Detoxing“ will man mal wieder mit seinen Lieben in Kontakt treten. Oder schauen, was in der Welt so los ist.

Unsere letzte Nacht, das letzte Lagerfeuer, das letzte Barbecue. Zeit zurück zu schauen, jedoch auch nach vorne. Vor fast drei Wochen ist eine Gruppe von Individuen in ein Abenteuer gestartet. Heute seid Ihr ein Team aus Freunden, die weiter in Kontakt bleiben werden. Ihr habt Großes geleistet und jeden miesen Trail super gemeistert. Jedes Hindernis bewältigt und seit über Euch hinaus gewachsen. Nehmt dieses Gefühl mit nach Hause!

Zelt | Camping
Breakfast + Dinner
Tag 20 :
Rückfahrt nach Kapstadt & Rückflug

Es geht zurück in die Zivilisation – zurück nach Kapstadt. 20 Tage Abenteuer, 20 Tage Teamwork, 20 Tage Freundschaft neigen sich dem Ende zu und es heißt langsam Abschied nehmen. Am Morgen brechen wir auf, es sind lediglich drei Stunden Fahrt bis nach Kapstadt. Hier geben wir die Fahrzeuge zurück und es geht für Euch weiter zum Flughafen. Wer noch ein paar Tage in Kapstadt bleiben möchte, kann dies natürlich tun. Die Stadt hat einiges zu bieten.

Danke, das Ihr auf dieser Reise mit dabei wart. Ich bin sicher, ihr nehmt ein Stück Afrika mit nach Hause.

Breakfast
Group Discount Available
From $4.490
/ pro Teilnehmer (zzgl. Flug)
  • Wildcamping in freier Natur
  • Stille & Freiheit deluxe
  • Sonnenuntergänge & Sternenhimmel wie Du es noch nie gesehen hast
  • Offroad-Fahren [Selbstfahrer]
  • Coaching
  • Kein Massentourismus
  • Digital Detoxing
  • Deinen Song laut durch die Nacht spielen. Unbezahlbar!
  • Elefanten, Giraffen, Löwen und mehr ...

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