Die „Namibia 4×4 Experience“ ist weit mehr als eine gewöhnliche Safari. Es ist ein Abenteuer, das mitten in den wilden Nordwesten Namibias führt. Hier sitzt du selbst hinter dem Steuer eines Allradfahrzeugs und entdeckst die Geheimnisse des „Off Road Fahrens“ in allen möglichen Fahrsituationen. Direkt vor Ort in der Wildnis lernst Du, wie du auch knifflige Passagen souverän meisterst. Teures Offroad-Training in Deutschland? Kannste dir getrost sparen – die echte Schule des Geländes wartet hier auf dich!
Diese Reise richtet sich nicht nur an eingefleischte Offroad-Fans, und schon gar nicht an Möchtegern-Rallyefahrer. Sie ist für Naturliebhaber gedacht, die Abenteuer, Freiheit und unberührte Landschaften spüren möchten. Auf der „Namibia 4×4 Experience“ verschmelzen praktische Einweisungen in Offroad-Techniken. Ebenso das selbstständige Fahren eines 4×4-Fahrzeugs und unvergessliche Naturerlebnisse zu einem Gesamterlebnis, das Herz und Sinne gleichermaßen anspricht.
Aus Kundenwunsch geboren
Die Safari entstand aus einer Anfrage von Naturfreunden, die fernab der üblichen Touristenrouten die einsamen, fast unberührten Regionen Namibias entdecken wollten. Sie suchten Begegnungen mit Tieren in freier Wildbahn – ohne Zäune, ohne festgelegte Programme – und wollten teilweise selbst das Steuer übernehmen. Da niemand vorher Offroad-Erfahrung hatte, war die Hemmschwelle zunächst hoch. Deshalb wurden zunächst zwei Fahrzeuge gemietet, während die anderen Teilnehmer als Mitfahrer im Fahrzeug des Reiseleiters die Magie der Wildnis auf sich wirken ließen.
Die Resonanz nach der Reise war überwältigend: die unendlichen Weiten, die imposanten Landschaftsformationen, die stille Einsamkeit und die vielen Tierbegegnungen in dieser letzten wahren Wildnis Namibias hinterließen bei allen Teilnehmern Gänsehaut. Selbst die kniffligsten Passagen auf steilen Pässen oder das Durchfahren von weichem Sand in den Trockenflüssen meisterten die Fahrer dank der praktischen Tipps des Reiseleiters mühelos. Und dabei kamen weder Spaß noch Adrenalin zu kurz.
Für Abenteuerer
Die „Namibia 4×4 Experience“ ist damit für jeden Naturliebhaber offen, der das Abenteuer selbst erleben möchte. Egal ob Mann oder Frau, erfahrener Fahrer oder blutiger Neuling. Hier geht es nicht um Rallyes, Testosteron oder Hardcore-Offroad, sondern um Natur, Freiheit, Abenteuerlust und unvergessliche Momente abseits der ausgetretenen Pfade, die noch lange nach der Reise im Herzen nachhallen.
Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit Buschmann Safaris (I.O. Carstens Touristik CC) aus Windhoek durchgeführt. Buschmann Safaris übernimmt hierbei die Organisation und ist verantwortlich für den Inhalt und die Durchführung der Reise.
Überblick
Tag 1 | Aufbruch in Windhoek | Fahrt nach Outjo
Tag 2 | Ruacana Falls am Kunene
Tag 3 | Die berühmten Epupa Falls
Tag 4 | Chilltime am Kunene – Epupa Falls
Tag 5 | Himba Kultur – Westwärts nach Etanga
Tag 6 | Adrenalin pur – Der Van Zyls Pass
Tag 7 | Stille die verzaubert – Das Hartmanntal
Tag 8 | Offroad im Kaokoland
Tag 9 | Wildcamping am Munutuno Trockenfluss
Tag 10 | Khumib Trockenfluss
Tag 11 | Hallo Zivilisation – Purros
Tag 12 | 4×4 Challenge – Trockenfluss Hoanib
Tag 13 | Durch den Hoanib nach Sesfontein
Tag 14 | Huab Wildnis im Damaraland
Tag 15 | Desolation Valley und Brandberg
Tag 16 | Ugab River
Tag 17 | Fotomotiv Deluxe: Spitzkoppe
Tag 18 | Hallo Windhuk – Es geht nach Hause
Highlights
- Offroad Skills lernen und anwenden
- Wildcamping vom Feinsten
- Teamwork am Van Zyls Pass
- Geführte Tour mit erfahrenem Guide
- Fotomotive für die Ewigkeit
- Elefanten, Zebras, Oryx und andere Wildtiere
Reiseverlauf
Nach einem gemütlichen Frühstück in der Pension heißt es: auf ins Abenteuer! Für Selbstfahrer steht zunächst die Fahrzeugübernahme und eine kurze Einweisung auf dem Programm – dann startet die Reise richtig. Über gut ausgebaute Teerstraßen führt uns die Strecke nach Outjo, das Tor zum wilden Norden Namibias.
Unterwegs ziehen sanfte Hügel, weite Farmlandebenen und kleine Dörfer vorbei – ein erster Vorgeschmack auf die unglaubliche Vielfalt des Landes. Am frühen Nachmittag schlagen wir zum ersten Mal unsere (Dach-)Zelte auf – ein Moment, der echtes Safari-Feeling aufkommen lässt. Der Duft der Savanne liegt in der Luft, während die Sonne langsam tiefer sinkt. Den Tag lassen wir gemütlich bei einem gemeinsamen Abendessen in der Lodge ausklingen – vielleicht schon mit Geschichten über die ersten Kilometer auf namibischem Boden.
Auch wenn heute rund 480 Kilometer auf dem Tacho stehen, ist das in Namibia keine große Strecke – die Straßen sind gut ausgebaut, der Verkehr überschaubar und die Landschaft beeindruckend. Die Route führt uns nordwärts, bis an den Kunene, den nördlichsten Grenzfluss Namibias und die natürliche Grenze zu Angola.
Fahrerisch bleibt der Tag entspannt – wir rollen über solide Teerstraßen, vorbei an offenen Savannen, kleinen Ortschaften und den endlos scheinenden Horizontlinien des Nordens. Immer wieder verändert sich das Licht, und mit jedem Kilometer scheint Afrika ein Stück ursprünglicher zu werden.
Am Nachmittag erreichen wir unseren Zeltplatz, der hoch über dem Kunene liegt und einen traumhaften Blick über den Fluss bietet. Hier schlagen wir unsere Zelte auf, entzünden zum ersten Mal ein gemütliches Lagerfeuer und bereiten gemeinsam unser Abendessen unter dem endlosen Sternenhimmel zu – ein Moment, der nach Abenteuer riecht und nach Freiheit schmeckt.
Heute beginnt das echte Abenteuer – wir verlassen die Teerstraße und befahren zum ersten Mal eine namibische Naturstraße, eine sogenannte „Gravel Road“. Die Strecke führt durch eine abwechslungsreiche Berglandschaft entlang des Kunene, der hier ruhig durch felsige Täler fließt. Hinter der kleinen Ortschaft Swartbooisdrift wird die Straße schmaler, die Landschaft wilder. Mehrmals gilt es, Trockenflüsse mit weichem Sand zu queren – jetzt kommt endlich der Allradantrieb zum Einsatz, und vielleicht müssen wir sogar den Luftdruck der Reifen etwas senken. Doch keine Sorge: Olli, unser erfahrener Offroad-Profi, steht Euch mit Rat und Tat zur Seite.
Am frühen Nachmittag erreichen wir die beeindruckenden Epupa-Wasserfälle. Inmitten eines Palmenhains, direkt am Flussufer, errichten wir unser Zeltlager – das Rauschen des Wassers begleitet uns dabei. Unser Abendessen genießen wir (optional) auf der Terrasse des campeigenen Restaurants, direkt über dem Hauptwasserfall – ein unvergesslicher Ort, um den Tag ausklingen zu lassen.
Am folgenden Tag stehen verschiedene Aktivitäten zur Auswahl. Besonders empfehlenswert ist ein geführter Ausflug in eines der nahegelegenen Dörfer des Ovahimba-Volkes, eines der letzten halbnomadischen Völker im südlichen Afrika. Hier erhalten wir einen authentischen Einblick in ihre Lebensweise und Traditionen. Natürlich bleibt auch Zeit für kurze Wanderungen zu den Wasserfällen oder zu einem Aussichtspunkt – besonders am späten Nachmittag, wenn das Licht die Felsen in warme Farben taucht.
Heute führt uns die Strecke durch die weiten Kulturlandschaften der Ovahimba, vorbei an roten Sandpisten und offenen Ebenen, zunächst bis nach Opuwo. Die Kreisstadt ist ein spannender Treffpunkt, an dem die traditionelle Lebensweise der Ovahimba auf moderne Einflüsse trifft. Hier nutzen wir die Gelegenheit, uns mit frischem Proviant einzudecken und unsere Fahrzeug- sowie Reservetanks wieder randvoll zu füllen – denn die nächste „sichere“ Tankstelle liegt ganze 1.140 Kilometer entfernt!
Zur Mittagszeit lädt das „Kaoko-Restaurant“ zu einem optionalen Imbiss ein, bevor wir unsere Fahrt Richtung Westen fortsetzen, hinein in die abgelegene Gegend bei Etanga. Am Nachmittag schlagen wir unser erstes Wildniscamp in einem trockenen Flussbett auf. Umgeben von wilder Natur spüren wir hier die Freiheit der namibischen Landschaft hautnah – das perfekte Setting für einen unvergesslichen Abend unter dem weiten Afrikahimmel.
Heute steht ein echtes Highlight auf dem Programm: der berüchtigte „van Zyl’s Pass“. Ab Etanga verlassen wir die breiten Pisten und tauchen ein in einspurige Sand- und Schotterwege. Schon bei den ersten kurzen Anstiegen ist Allrad gefragt, denn die Strecke wird zunehmend anspruchsvoller.
Rund 20 Kilometer vor dem eigentlichen Pass endet die normale Piste, und ein steiniger Pfad führt uns über hohe Absätze, steile Rampen und lose Felsen bis hinauf zum Aussichtsplateau. Fahrerisch fordert der Tag alles von uns – aber je länger wir unterwegs sind, desto sicherer und routinierter bewegen wir die Fahrzeuge durch das Gelände. Der Spaßfaktor steigt dabei mit jedem gemeisterten Hindernis.
Alle Teilnehmer packen mit an: beim Auskundschaften der Spur und beim Bau kleiner Rampen, um steile Felsstufen zu überwinden. Schwierige Passagen werden individuell über Funk von Olli begleitet, sodass jeder Schritt sicher geplant ist. Bisher gab es bei allen Teilnehmern weder technische noch psychische Ausfälle – ein guter Grund für ein triumphales Lächeln! 😉
Als Belohnung wartet unser Übernachtungsplatz hoch oben auf der Anhöhe des Passes. Von hier aus genießen wir einen atemberaubenden Blick über die Marienfluss-Ebene – ein Panorama, das jeden Offroad-Kilometer mehr als wert ist.
Nach dem Frühstück mit Blick in die einsamen Weiten fahren wir den Paß in die Ebene hinab. Nochmals können wir unsere neu erworbenen fahrerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Nach nur 4 km fühlen wir uns wie Helden, …haben wir doch tatsächlich dieses „Meisterstück“ der Off-Road-Pässe im südlichen Afrika mit Bravour bestanden.
Weiter geht es nun über glatte Sandpiste durch die Marienflußebene. An einer Wasserstelle befüllen wir unsere Wassertanks um gleich danach über einen weiteren steilen Paßanstieg in den Eingang des Hartmanntals zu wechseln. Über alte Spuren überqueren wir weite und menschenleere Ebenen um nachmittags an einem spektakulären Platz 300m über dem Tal unser Camp für diese Nacht zu errichten.
Heute Morgen erkunden wir das Hartmanntal und das nördlichste Dünenfeld Namibias – ein wahres Paradies für Abenteurer. Die Fahrt führt durch spektakuläre Wüstenlandschaften, in denen Weite und Einsamkeit den Atem rauben. Auf einer Kuppe genießen wir grandiose Aussichten, die bis nach Angola reichen, und mit etwas Glück kreuzen Zebras, Springböcke oder Oryx unseren Weg.
Nach einer kurzen Fahreinweisung wagen wir uns in das Dünenfeld und können – ohne Risiko – die eigenen fahrerischen Grenzen im weichen Dünensand austesten. Das Gefühl, die sandige Landschaft unter den Reifen zu spüren und die perfekte Linie durch die Dünen zu finden, macht den Vormittag zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Mittags verlassen wir den nördlichsten Punkt unserer Reise und folgen alten Spuren wieder gen Süden. Am Abend, an einer noch spontan gewählten Stelle, schlagen wir nach diesem ereignisreichen und eindrucksvollen Tag unser Nachtlager auf. Unter dem weiten Sternenhimmel lassen wir die Eindrücke auf uns wirken und genießen die Stille der namibischen Wüste.
Nach einem stimmungsvollen Sonnenaufgang und einem gemütlichen Frühstück in der stillen Wüste setzen wir unsere Fahrt entlang der alten Spur fort. Zwei kleine Inselberge stehen heute auf dem Programm – Orte, an denen sowohl historische als auch moderne Artefakte spannende Einblicke in die Geschichte dieser Region geben.
Vor der nächsten Piste durchqueren wir noch ein spektakuläres Wanderdünenfeld, bei dem der Sand unter den Reifen knirscht und die Landschaft mit jedem Meter abwechslungsreicher wird. Schließlich erreichen wir die alte Navigationstonne „Green Drum“ und stoßen wieder auf eine feste Piste. Ziel des Tages ist ein kleiner Trockenfluss, in dem wir unser Lager aufschlagen. Hier, umgeben von der endlosen Weite Namibias, genießen wir die Ruhe, die den Tag perfekt abrundet.
Am Vortag haben wir uns beim Munutum Trockenfluss etwas zu weit nach Süden bewegt – heute korrigieren wir unsere Route zurück nach Norden. Über die alte Navigationstonne „Blue Drum“ geht es weiter Richtung „Red Drum“. Diese Tonnen dienten einst als Wegweiser, lange bevor GPS die Orientierung erleichterte, und verleihen der Strecke einen historischen Hauch.
Unser kleiner Umweg führt uns zum spektakulären „Jan Joubert Pass“. In Untersetzung, mit einem kleinen Gang, „crawlen“ wir den Pass hinauf – ein weiterer fahrerischer Höhepunkt dieser Safari! Bald danach öffnet sich die Otjiha-Fläche, auf der wir mit etwas Glück Strauße, Springböcke oder sogar Giraffen beobachten können.
Den heutigen Tag lassen wir am Ufer des Khumib Trockenflusses ausklingen, wo wir unseren Übernachtungsplatz errichten. Umgeben von der stillen Weite der Wüste genießen wir die Ruhe, während die Sonne langsam hinter den Hügeln versinkt – ein perfekter Moment, um die Eindrücke des Tages wirken zu lassen.
Dies ist nun unser siebter Tag tief in der Wildnis – ganz abseits jeglicher Zivilisation! Heute steuern wir einen Zeltplatz an, auf dem uns endlich heiß ersehnte Dusche und WC erwarten. Doch vorher wartet noch ein kleines Abenteuer: Wir queren eine Hochebene mit spektakulären Ausblicken, bei der sich die Weite Namibias in allen Farben präsentiert.
Später erreichen wir den Hoarusib, einen mächtigen Fluss, der besonders für Wildtiere ein Magnet ist – mit etwas Glück sehen wir Springböcke, Oryx oder sogar eine Gruppe Zebras an der Wasserstelle. Am Nachmittag schlagen wir unser Lager direkt am Ufer auf und entzünden das Lagerfeuer. Und dann: nach einer Woche Wildnis endlich wieder eine warme Dusche – ein Moment purer Freude und wohltuender Erleichterung!
Nach einem gemütlichen Frühstück am Ufer verlassen wir unser Camp und folgen dem Flußbett des Hoarusib westwärts. Bald fahren wir in eine Schlucht ein, deren Boden üppig grün bewachsen ist und an deren Oberfläche Wasser fließt. Vorsicht ist geboten: Wir müssen in der Spur bleiben, um nicht im weichen Boden zu versinken, denn zahlreiche Wasserdurchfahrten liegen vor uns. Die Schlucht selbst beeindruckt mit ihrer spektakulären Landschaft und wird für alle Teilnehmer zu einem besonderen Erlebnis.
Anschließend führt uns die Route über eine weite Hochebene. Von einem kleinen Aussichtshügel genießen wir den Blick auf unser heutiges Ziel: den wildreichen Trockenfluss Hoanib. An seinem Steilufer schlagen wir unser Übernachtungscamp auf, direkt mit Blick in das mächtige Flußbett – ein perfekter Ort, um den Tag ausklingen zu lassen und die Weite Namibias in all ihrer Pracht zu genießen.
Heute geht es mitten hinein in das Flußbett des Hoanib – eine Landschaft, die ihresgleichen sucht. Hier steigen die Chancen, die berühmten Wüstenelefanten zu beobachten, die in dieser kargen Wildnis erstaunlich gut zurechtkommen. Doch nicht nur sie: Auch Giraffen, Springböcke, Oryx, Paviane und Strauße lassen sich mit etwas Glück sehen – teilweise so nah, dass wir sie direkt von unseren Fahrzeugen aus bestaunen können.
Am Nachmittag erreichen wir das kleine Städtchen Sesfontein. Hier besteht die Möglichkeit, Kraftstoff zu tanken – wenn die Versorgungslage es erlaubt. Ansonsten nutzen wir die Zeit, um kurz nach Brot, Eiern oder Getränken zu schauen, je nachdem, was unsere Vorräte nach den Tagen in der Wildnis knapp geworden ist. Den Tag lassen wir auf einem Campingplatz mit Dusche und WC ausklingen – ein kleiner Luxus nach intensiven Wildnis-Erlebnissen.
Heute verlassen wir das raue Kaokoland und erreichen die abwechslungsreichen Landschaften des Damaralandes. Die Trockenflüsse Huab und Aba Huab sind berühmt für ihre Wüstenelefanten – vielleicht haben wir heute Glück und entdecken einige dieser beeindruckenden Tiere. Der Huab selbst ist gesäumt von großen, alten Bäumen, die der Landschaft eine besondere Ruhe und Würde verleihen.
Wir steuern einen Aussichtspunkt an, von dem wir die Weiten und die majestätische Schönheit des Damaralands in aller Ruhe genießen können. Nach unserer ersten Suche nach Wüstenelefanten schlagen wir ein schönes Plätzchen in der Wildnis für unser Lagerfeuer auf und lassen den Tag unter dem klaren Himmel Afrikas entspannt ausklingen.
Durch den Aba Huab fahren wir weiter Richtung Westen – unsere letzte Chance, den legendären Wüstenelefanten zu begegnen. Nach etwa 40 Kilometern erreichen wir das „Desolation Valley“. Hier wird das Flußbett stellenweise nass, und wir müssen uns durch dichte Büsche und einen abenteuerlichen Pfad manövrieren, bevor wir den Huab endgültig hinter uns lassen und in das zentrale Damaraland „eintauchen“.
Bald erhebt sich der majestätische Brandberg am Horizont – Namibias höchste Erhebung. An der natürlichen Wasserstelle „Gai As“ versuchen wir uns in der Spurensuche, um herauszufinden, welche Tiere hier trinken. Neben der überwältigenden landschaftlichen Schönheit haben wir hier sogar eine vage Chance, einem Spitzmaulnashorn zu begegnen – überall in der Umgebung sind die charakteristischen Scharrplätze dieser Tiere zu erkennen. Am Nachmittag schlagen wir erneut ein schönes Plätzchen in der Wildnis für unser Nachtlager auf und genießen die Ruhe und Weite dieses besonderen Ortes.
Heute Morgen steht nur eine relativ kurze Strecke auf dem Programm – hinab in das Flußbett des Ugab. Zuvor jedoch gilt es, einige Passagen im Schritttempo zu meistern: steil, steinig und anspruchsvoll, genau die Art von Herausforderung, die Offroad-Fahrer lieben. Nach der Durchfahrt einer dramatischen Schlucht erreichen wir schließlich den Ugab.
Je nach Befahrbarkeit des Flußbettes offenbart sich hier eine geologische Meisterleistung: unglaubliche Faltungen von bis zu 270° in den Uferfelsen, die die Jahrmillionen der Entstehung dieser Landschaft greifbar machen. Ziel des Tages ist es, westlich des Brandbergs im Flußbett des Messum Riviers ein schönes Plätzchen in der Wildnis zu finden – unser letztes Lager in der Abgeschiedenheit Namibias, ein Ort, um die Stille, die Weite und die unvergesslichen Eindrücke der Reise noch einmal in Ruhe wirken zu lassen.
Noch haben wir den Brandberg in unmittelbarer Sichtweite, während wir über kleine Tracks durch das Siedlungsgebiet der Damara fahren. In der kleinen Minenstadt Uis tanken wir nochmals auf und füllen im lokalen Supermarkt unsere Vorräte für die letzten Mahlzeiten auf.
Anschließend stehen noch etwa 90 Kilometer über gut befahrbare Gravel Roads bis zur markanten Spitzkoppe auf dem Programm. Zwischen den dominanten Felskuppen und spektakulären Bögen dieses beeindruckenden Felsenareals schlagen wir zum letzten Mal unser Camp auf. Am Nachmittag bietet sich Gelegenheit für kurze Klettertouren, das Erkunden faszinierender Felszeichnungen oder einen Besuch des berühmten Felsbogens. Wer sich für Fotografie begeistert, kann unter dem klaren Sternenhimmel zwischen den Felsen seiner Kreativität freien Lauf lassen – ein würdiger Abschluss unserer abenteuerlichen Reise.
Nach dem letzten Abbau unseres Lagers genießen wir noch eine kurze Rundfahrt durch das faszinierende, felsige Areal der Spitzkoppe. Anschließend geht unsere erlebnisreiche Tour „Namibia 4×4 Experience“ zu Ende – die Rückfahrt nach Windhuk steht an. Nach den vielen Tagen in der Wildnis klingen 35 Kilometer Schotterstraße und 250 Kilometer Teer für uns jetzt wie ein „Klacks“.
Spätestens um 16:00 Uhr erreichen wir Windhuk zur Rückgabe der Fahrzeuge. Von hier erfolgt der Transfer zum Flughafen – mit unzähligen Eindrücken, unvergesslichen Erlebnissen und wahrscheinlich vielen Fotos, die die Abenteuer dieser einmaligen Reise lebendig halten.
Inklusive & Exklusive
Inklusive
- 17x Camping oder Wildcamping
- Verpflegung gemäß Reiseverlauf
- alle Nationalparkeintritte
- Funkgerät
- Vermittlung eines Allradmietwagens
- Flughafentransfers
- deutschsprachige Reiseleitung
Exklusive
- Flüge
- Mietwagen & Benzin
- eventuelle Strafzettel unterwegs
- eventuelle Maut- und Straßenbenutzungsgebühren
- Fahrzeugversicherung
- Mahlzeiten / Getränke in Restaurants
- individuelle Getränke aus dem Fahrzeugkühlschrank
- Trinkgelder
- Eventuelle Gastgeschenke für eingeborene Familien.
Termine
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Available Available PackagesSamstag14. Februar 2026Dienstag3. März 2026$2.5206Verfügbar
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Available Available PackagesSamstag21. März 2026Dienstag7. April 2026$2.5206Verfügbar
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Available Available PackagesSamstag11. April 2026Dienstag28. April 2026$2.5206Verfügbar
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Available Available PackagesMontag1. Juni 2026Donnerstag18. Juni 2026$2.5206Verfügbar
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Available Available PackagesSamstag11. Juli 2026Dienstag28. Juli 2026$2.5206Verfügbar
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Available Available PackagesSamstag1. August 2026Dienstag18. August 2026$2.5206Verfügbar




















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