Namibia: Untamed!

20 Tage

Tausche WLAN gegen Wildtiere! Dieses Abenteuer ist für all diejenigen, die mehr wollen als nur einen Stempel im Pass. Sie ist für diejenigen, die nach Verbundenheit, Klarheit und Sinn suchen. Das hier ist außerdem "Low Range Country", geht ans Limit, heißt im Team arbeiten. Namibia: Untamed! - Wie gemacht für Abenteurer: endlose Weite, dramatische Landschaften und ein Gefühl von Freiheit, das unter die Haut geht. Mit Geländewagen erkunden wir das Land abseits der touristischen Pfade – Offroad, mit Zelt, Lagerfeuer und jeder Menge Staub im Gesicht. Unser Offroad Abenteuer führt uns in abgelegene Regionen, wo Natur und Einsamkeit die Hauptrollen spielen.

Dies ist nicht nur eine Reise nach Afrika. Es ist auch eine Reise zurück zu dir selbst. In der Stille der Wildnis und der unberührten Schönheit der rauen Landschaft des Kaokovelds wirst du den Raum haben, um zu atmen, nachzudenken und deine Kraft zu finden.

Highlights in Worten

Unsere Route führt zu einigen der spektakulärsten Orte im südlichen Afrika:

Gleichfalls würde es nicht "Namibia: Untamed" heißen, wenn wir uns wie all die anderen Touristen nur auf normalen Schotterpisten bewegen. Für uns geht es durch den Wüstensand, durch Canyons (mit und ohne Wasser), über weggespülte Trails. Vielleicht müssen wir den Track ein wenig ausbessern, brauchen unsere Bergeausrüstung oder die Winde. Es wird heiß, es wird anstrengend. Und Abends am Lagerfeuer bei einem kühlen Drink haben wir unsere ganz persönlichen Geschichten, die diese Reise so besonders machen.

Namibia: Untamed - Entschleunigung & innere Balance

Wir übernachten mitten in der Natur, fernab von Campingplätzen oder Ortschaften. Wildcamping in Namibia bedeutet: kein Lärm, keine Ablenkung – nur du, dein Zelt, das Knistern des Feuers und der unendliche Sternenhimmel. Diese Reise bietet Raum zum Durchatmen. Somit geht es nicht nur um Abenteuer, sondern auch darum, wieder zur Ruhe zu kommen. Du findest Zeit für dich selbst, kannst Abstand vom Alltag gewinnen, abschalten, loslassen. Die Einfachheit des Lebens unterwegs hilft dabei, den Blick wieder auf das Wesentliche zu richten – auf dich selbst. Kein Druck, kein Programm – nur das, was gerade ist.

"Und "Namibia: Untamed" ist natürlich Teamwork, denn ohne ein gutes Team geht hier nichts! Alle packen mit an, es gibt nur uns - nicht meins. Gemeinsam lernen wir, wie es ist einen Offroader zu fahren und ihn sicher durchs Gelände zu bewegen. Wer das noch nie gemacht hat, wird feststellen, das er nicht wie auf europäischen Teerstraßen fahren kann. Dennoch keine Angst, wir tasten uns langsam heran und lernen nicht nur all die kleinen Tricks, sondern auch warum wir was wann machen.

Information ist alles

Meine Trips sind nicht aus der Konserve, nicht eingekauft und nicht auf dem Papier geplant! Ich bin jeden Meter meiner Touren selber abgefahren, habe geile Camps gesucht und mich wochenlang über Offroad-Pisten gekämpft. Damit Ihr das beste Erlebnis ever habt und einen Trip, der unvergeßlich bleibt.

Für den Fall, dass Du mehr Informationen benötigst, hier geht es zum Kontaktformular. Oder nutz einfach die WhatsApp Funktion und schreib mir ...

  • 25
  • Hoseo Kutako Airport | Windhoek
  • Camping | Wildcamping
  • Frühstück, leichtes Mittagessen & Abendessen
  • Inklusive
  • Deutsch
  • Selbstfahrer, je 2 Personen Geländewagen

Überblick

Tag 01 - Ankunft in Windhoek / Fahrt Richtung Sossusvlei
Tag 02 - Unbeschreiblich: Sossusvlei & Deadvlei
Tag 03 - Besuch des Deadvlei & Sossusvlei, Fahrt zum Bushman`s Desert Camp
Tag 04 - Heute mal chill: Bushman`s Desert Camp
Tag 05- Durch die Dünen der Namib & Wildcamping in der Namib Wüste
Tag 06 - Fahrt zum Skeleton Coast Park | Wildcamping am Atlantik
Tag 07 - Zum Brandberg und drumherum
Tag 08 - Wildcamping am Brandberg | Ugab River
Tag 09 - Fahrt nach Warmquelle | Ongongo Waterfall Camp
Tag 10 - Quality time ... wir bleiben bei den Ongongo Hotsprings
Tag 11 - Hoanib Schlucht & Kaokoveld | Wildcamping in der Ampoort Schlucht
Tag 12 - Ins Kaokoveld: Oranjedrom, Bloudrom, Rooidrum | Marble Mine Camp
Tag 13 - Südwärts in die Giribis Plains | Wildcamping
Tag 14 - Offroad durch die Khowarib Schlucht | Onjowewe Campsite
Tag 15 - Ghaub Nature Reserve & Farm
Tag 16 - Ghaub Nature Reserve & Farm | Rhino Tracking
Tag 17 - Dinosaur Tracks Farm | Erongo Rocks Camp
Tag 18 - Erongo Rocks Camp
Tag 19 - Nochmal Namibwüste
Tag 20 - Rückfahrt nach Windhoek & Heimreise

Highlights

  • Wüstenelefanten im Hoarusib Canyon
  • Das wilde Kaokaveld - Offroad pur!
  • Versteinerte Bäume in der Wüste
  • Selbstfahrertrip im Geländewagen mit Dachzelt
  • Geführte Tour mit erfahrenem Overlander
  • Flexible Routenplanung - Das Team entscheidet
  • Löwen & Leoparden ... wenn wir Glück haben

Dein Abenteuer im Detail

  • Tag
    01

    Ankunft in Windhoek / Fahrt Richtung Sossusvlei

    Ich hoffe, du konntest auf dem Flug ein wenig die Augen schließen – denn dein Abenteuer beginnt genau hier.

    Am frühen Morgen empfange ich dich am Hosea-Kutako-International-Airport. Die Fahrzeuge stehen schon bereit: vollgetankt, beladen, startklar. Auf der nahegelegenen Kapp’s Farm, nur wenige Minuten vom Flughafen entfernt, stärken wir uns zunächst bei einem heißen Kaffee und einem ordentlichen Frühstück, bevor wir aufbrechen.

    Unsere Route führt uns nach Südwesten in Richtung des weltberühmten Sossusvlei. Wir durchqueren atemberaubende Hügellandschaften und Täler, bis wir am frühen Nachmittag unser heutiges Ziel erreichen: das Camp Rooiklip.

    Nach dem langen und anstrengenden Flug nutzen wir den Nachmittag, um anzukommen, zu entspannen und uns besser kennenzulernen. Wir campen inmitten gigantischer, rundgeschliffener Steinblöcke, geformt von eiszeitlichen Gletschern. Eine magische Stille wird uns umgeben, während über uns der erste namibische Sternenhimmel aufleuchtet – ein unvergesslicher Moment.

  • Tag
    02

    Sossusvlei & Deadvlei - Oasen in der Wüste

    Wir machen uns auf den Weg in Richtung des berühmten Sossusvlei und Deadvlei. Die Strecke führt uns zunächst über Schotterpisten durch die endlose Weite der Namib. Unterwegs passieren wir sanfte Dünen, karge Berge und immer wieder kleine Trockenflüsse, die sich wie silberne Bänder durch die Landschaft ziehen. Die Fahrt ist ruhig, und immer wieder laden spektakuläre Ausblicke dazu ein, anzuhalten und den Moment zu genießen.

    Da wir bereits am frühen Mittag in unserer Unterkunft ankommen, bleibt noch genügend Zeit für einen Abstecher zum nahegelegenen Sesriem Canyon. Auf einem kurzen Spaziergang steigen wir in die enge, bis zu 30 Meter tiefe Schlucht hinab und erkunden dieses geologische Wunder hautnah.

    Am Nachmittag gibt es zudem eine theoretische Einführung ins Offroad-Fahren – eine wichtige Vorbereitung für die kommenden Tage, in denen uns anspruchsvollere Pisten und sandige Passagen erwarten werden.

    So klingt der Tag entspannt aus – mit viel Vorfreude auf das morgige Abenteuer in den höchsten Dünen der Welt.

  • Tag
    03

    Besuch des Deadvlei und Sossusvlei, Fahrt zum Bushman`s Desert Camp

    Je früher wir starten, desto besser – denn in der Wüste können die Temperaturen tagsüber leicht auf 45 Grad Celsius steigen. Noch in der Kühle des Morgens fahren wir auf guter Teerstraße rund 60 Kilometer tief hinein in die endlose Weite der Namib.

    Die letzten Kilometer führen uns über sandige Offroad-Passagen, doch für unsere Fahrzeuge ist das natürlich kein Problem. Bis zum Deadvlei sind es von hier aus noch etwa 1,2 Kilometer zu Fuß – eine kurze Wanderung durch die beeindruckende Dünenlandschaft.

    Für die Sportlichen unter uns gibt es hier auch die Möglichkeit, die berühmte „Big Daddy“ zu erklimmen – mit 325 Metern die höchste Düne Namibias. Von dort oben wartet ein spektakulärer Abstieg direkt in den Deadvlei – ein unvergessliches Erlebnis.

    Anschließend fahren wir noch ein Stück weiter ins eigentliche Sossusvlei, bevor wir gegen späten Vormittag den Nationalpark wieder verlassen.

    Vor uns liegen nun rund zwei Stunden Fahrt entlang der faszinierenden Namib-Wüste, bis wir unser heutiges Ziel erreichen: das Bushman’s Desert Camp. Ruhig und abgelegen liegt es auf einer Farm mitten in den roten Dünen – ein idealer Ort, um den Tag entspannt am Lagerfeuer ausklingen zu lassen.

    Dazu ein kühler Sundowner, ein weltklasse Sonnenuntergang und gute Gespräche am Feuer – die perfekte Stimmung, um den Zauber Afrikas zu spüren.

  • Tag
    04

    Heute mal chill: Bushman`s Desert Camp

    Wir bleiben einen weiteren Tag auf der Farm – im idyllischen Bushman’s Desert Camp, das ruhig und abgelegen mitten in den roten Dünen der Namib liegt. Die Atmosphäre hier ist herzlich und familiär: einfache, gemütliche Chalets und Zelte, umgeben von weiter Wüste und himmlischer Stille.

    Der Tag gehört ganz dir. Es gibt eine weitere Einführung in wichtige Grundlagen des Offroadfahrens - schließlich wollen wir bestens vorbereitet sein für die Herausforderungen der kommenden Tage. Für die Abenteuerlustigen bietet die Farm außerdem spannende Möglichkeiten für eine Pirschfahrt mit dem Geländewagen. Immer wieder lassen sich Oryxantilopen, Springböcke oder sogar Strauße aus nächster Nähe beobachten – ein echtes Highlight.

    Vielleicht möchtest du aber auch einfach mal innehalten, die Szenerie genießen und dein Reisetagebuch mit frischen Eindrücken füllen.

    Am Nachmittag wird es kulinarisch: Wir nutzen die große Outdoor-Küche und das weitläufige Gelände des Camps, um gemeinsam zu kochen. Heute darf jeder mal Chefkoch spielen – und was gibt es Schöneres, als unter dem afrikanischen Abendhimmel zu schnippeln, zu lachen, zu genießen?

    Zum Abschluss ein kühles Glas Weißwein, während die Sonne glutrot hinter den Dünen verschwindet und die Sterne zum Vorschein kommen. Ein Abend, wie man ihn so schnell nicht vergisst.

  • Tag
    05

    Abenteuer, Abenteuer: Durch die Dünen der Namib

    Mit einem erfahrenen Führer brechen wir auf – Offroad hinein in die unendliche Weite der Namib. Über sandige Pisten, durch Dünen und Täler geht es immer tiefer in die älteste Wüste der Welt, bis wir schließlich unser Wildcamp am Kuiseb River erreichen.

    Für alle, die sich schon unterwegs gedanklich auf die Region einstimmen möchten: „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“ von Henno Martin ist der vielleicht bekannteste Klassiker Namibias – und hier noch verbreiteter als die Bibel. Ein Buch, das die Magie und Einsamkeit dieser Gegend in Worte fasst.

    Am Homeb Camp angekommen, heißt es dann: anpacken. Wir schlagen unsere Zelte auf, sammeln Feuerholz, richten eine einfache Dusche und ein „Busch-Klo“ ein – denn hier gibt es tatsächlich: Nichts. Kein Strom, kein Netz, kein Lärm.

    Dafür belohnt uns die Natur: Unser Lager liegt direkt am trockenen Flussbett des Kuiseb, mit Blick auf die roten Dünen jenseits des Flusses. Die Stille ist fast greifbar – und mit etwas Glück können wir Antilopen, Zebras oder andere Tiere beobachten, die sich hierher verirren.

    Ein Abend am Lagerfeuer, unter einem Sternenhimmel, wie man ihn nur in Afrika sieht – und du merkst: Genau das ist echtes Abenteuer.

  • Tag
    06

    Fahrt zum Skeleton Coast Park | Übernachtung am Atlantikstrand

    Auf zur Atlantikküste – frische Brise statt Wüstenhitze.

    Nach den heißen Tagen in der Namib sehnen wir uns nach Abkühlung. Und die wartet an der Atlantikküste auf uns. Nach rund 120 Kilometern erreichen wir Walvis Bay, fahren jedoch direkt weiter nach Swakopmund.

    In Swakop werden wir die Vorräte aufstocken, tanken und uns ein Mittagessen bei Andy im legendären „Old Sailor“ gönnen. Falls du das Gefühl hast, in einer Hamburger Hafenkneipe gelandet zu sein – genau das ist gewollt. Hier gibt’s die erste (und vermutlich letzte) Gelegenheit auf ein kühles Hefeweizen. Natürlich nur für die Beifahrer 😉.

    Nach der Pause führt uns der Weg weiter über Henties Bay, immer entlang der rauen Atlantikküste nach Norden bis zur berühmten Cape Cross Robbenkolonie – ein kleines, lautes und ziemlich eindrucksvolles Highlight an Namibias Westküste.

    Hier verlassen wir die gut ausgebaute Straße und wechseln auf den Strand. Sandpiste pur – ein Riesenspaß für alle, die Offroad lieben. Und falls wir doch mal im Sand stecken bleiben? Dann ist Teamwork gefragt.

    Unser Wildcamp schlagen wir direkt am endlosen Sandstrand auf – mitten im Wind und in der Gischt des Atlantiks. Sollte der Wind zu heftig sein, fahren wir alternativ eine knappe Stunde ins Landesinnere und schlagen unser Lager in einer unwirklich schönen Mondlandschaft auf.

    Wie immer gilt: Wir entscheiden im Team, was sich besser anfühlt.

  • Tag
    07

    Fahrt zum Brandberg und drumherum

    Heute brechen wir früh auf und folgen dem Lauf des Ugab River nach Osten – oder direkt durchs sandige Flussbett, je nachdem, wie gnädig uns die Verhältnisse sind. Staub, Sonne, Abenteuer: Genau so soll es sein. Schon bald biegen wir Richtung Brandberg ab, diesem gewaltigen Felsmassiv, das majestätisch über der weiten Ebene thront. Mit 2.573 Metern ist er die höchste Erhebung im Damaraland – Heimat des (ja, genau!) Damara-Stammes.

    Es geht Links ab, Offroad einmal rund um den Berg. Die Strecke ist rau, voller Geröll und Spurrillen – wir „schleichen“ langsam durch die wilde Landschaft. Perfekt, um die atemberaubende Szenerie aufzusaugen und mit etwas Glück erste Tiere zu erspähen.

    Gegen Mittag erreichen wir einen schattigen Picknick-Spot am Eingang einer geheimnisvollen Schlucht: Lunchtime! Wer mag, wandert die 1–2 Kilometer tief hinein, um die jahrtausendealten Felszeichnungen der San (Buschmänner) zu bewundern – ein Fenster in die Vergangenheit.

    Weiter geht’s nach Norden, den Brandbergs immer zu unserer rechten Seite, bevor wir endgültig in das Flussbett des Ugab fahren müssen. Nach einigen Kilometern gabelt sich der Weg – jetzt ist eine Teamentscheidung gefragt: Welche Route nehmen wir?

    Am Nachmittag schlagen wir unser Camp für die Nacht auf – irgendwo zwischen Bäumen, Felsen und Sand. Mit ein bisschen Glück kreuzen Wüstenelefanten unseren Weg, Oryxantilopen, Springböcke und andere Wildtiere ziehen vorbei. Ein magischer Abschluss für einen echten Offroad-Tag im Herzen Namibias.

  • Tag
    08

    Wildcamping am Brandberg | Ugab River

    Weil’s so schön ruhig ist – bleiben wir einfach noch einen Tag, oder?

    Der Zauber dieses Ortes lässt uns nicht los. Hier möchte man nicht hetzen, sondern verweilen. Also gönnen wir uns heute die Zeit, die Gegend mit unseren Geländewagen in aller Ruhe zu erkunden.

    Langsam bahnen wir uns den Weg durchs sandige, trockene Flussbett des Ugab. Links und rechts ragen beeindruckende Felsformationen auf, wir schlüpfen durch schmale Canyons, überqueren weite, stille Kiesebenen. Jeder Meter fühlt sich nach Abenteuer an – und nach Demut vor dieser majestätischen, uralten Landschaft.

    Mit etwas Glück kreuzen Wüstenelefanten unseren Weg, vielleicht eine Herde Springböcke oder ein scheues Oryx. Ein kurzer Blick, ein magischer Moment, der noch lange nachklingt. Am Nachmittag kehren wir – je nach Lust und Laune – ins Camp zurück. Und wie immer gilt: Alles kann, nichts muss. Wer möchte, zieht sich zurück, lässt die Eindrücke des Tages nachwirken, gibt den Gedanken Raum – oder genießt einfach die Stille.

    Ein Tag ohne Programm, ohne Zeitdruck. Aber voller Möglichkeiten. Und genau das macht ihn so besonders.

  • Tag
    09

    Fahrt nach Warmquelle | Ongongo Waterfall Camp

    Wir brechen früh morgens am Brandberg auf und bahnen uns unseren Weg über eine Hochebene Richtung "White Lady Lodge", biegen jedoch vorher links ab und fahren über sandige Pisten nach Norden Richtung C39. Echtes Niemandsland mit einer atemberaubenden Landschaft. Zeit, die Motoren auch mal auszustellen und den Moment der Ruhe zu genießen.

    Am späten Vormittag erreichen wir die gut ausgebaute Hauptstraße, ein Hauch von Zivilisation. Es geht weiter Richtung angolanische Grenze, unser Ziel ist die kleine Ortschaft Warmquelle und die dortigen Ongongo Wasserfälle. Nach circa sechs Stunden gemütlicher Fahrt mit vielen Pausen erreichen wir die Ongongo Waterfall Campsite. Hier richten wir uns für den Abend gemütlich ein, baden in den Quellen und erkunden ein wenig die Gegend. Oder Chillen im Camp.

  • Tag
    10

    Quality time ... wir bleiben bei den Ongogo Hotsprings

    Heute genießen wir mal die Schönheit des Ortes. Ein Tag zur freien Verfügung mit entspannen in den verschiedenen Naturpools oder einer kleinen Wanderung entlang der Wasserfälle. Alles kann, nichts muss. Und vielleicht möchte der ein oder andere seine Gedanken und Eindrücke ins Reisetagebuch schreiben, dafür ist selbstverständlich immer Zeit.

  • Tag
    11

    Durch die Hoanib Schlucht ins Kaokoveld

    Bist du bereit für einen Tag, der dir die wilde Seele Namibias zeigt? Dann auf! Alle Abenteurer bahnen sich den Weg durch die Hoanib Schlucht auf der Suche nach Wüstenelefanten und anderen Wildtieren. In den kommenden Tagen fahren wir offroad durch das Flussbett des Hoanib und über die Giribes Plains zurück zum Ongongo Camp.

    Wir starten am Morgen, damit wir ausreichend Zeit haben. Und uns die Hitze nicht erschlägt! Es geht zuerst nach Nordwesten Richtung Sesfontein. Dort biegen wir ab, fahren offroad bis zum "Elephant Song Camp" inmitten des Nirgendwo. Die ersten Kilometer schaukeln wir durch eine sanfte Savannenlandschaft, bis sich vor uns das Flussbett des Hoanib auftut. Und ab hier wird es spannend: sandige Passagen, steinige Tracks, kleine Dünen. Immer mittendrin im Flussbett, das allerdings nur ein paar Wochen im Jahr Wasser führt.

    Hier draußen gehörst du der Natur – und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite: Mit ein bisschen Glück tauchen Wüstenelefanten auf, gemütlich schlendernd zwischen den Akazien. Giraffen, Oryx, Springböcke und Paviane lassen sich fast immer blicken. Und die Landschaft? Rau, grandios, unvergesslich.

    Je nach Lust, Laune und Tageszeit können wir noch ca. 20 Kilometer weiter im Flussbett bis zur "Amspoort Gorge" fahren. Zeit für eine Mittagspause ist immer, ein schattiger Platz, kalte Getränke, Zeit zum Staunen. Für uns geht es noch ca. 20 Kilometer weiter im Flussbett bis zur "Amspoort Gorge". Wir haben ausreichend Zeit die Gegend zu erkunden und suchen uns eine coolen Platz zum Übernachten, an dem die Elefanten hoffentlich durchs Camp laufen.

  • Tag
    12

    Ins Kaokoveld: Oranjedrom, Bloudrom, Rooidrum | Marble Mine Camp

    Wir stoßen weiter vor ins Kaokoveld. Die Pisten? Rau. Die Landschaft? Unglaublich. Wir fahren die Landmarken "Orange Drum", "Blue Drum" und "Red Drum" ab, suchen nach den berühmten "Lone Man" des Kaokovelds. Aktuell sind es circa 37 Steinskulpturen eines unbekannten Künstlers, der sich hier im Nirgendwo verewigt hat. Wie viele es wirklich sind? Niemand weiß es.

    Dieser Tag ist Abenteuer und Offroad Spaß pur. Es gibt einige Hindernisse zu überwinden, bei denen wir die Fahrer und Fahrzeuge einweisen und den Trail möglicherweise eine wenig "reparieren" müssen. Am Nachmittag trudeln wir im "Marble Mine Camp" ein, genießen eine warme Dusche und bereiten einen "lekker braai" vor. Das "Marble Mine Camp" ist ein Community Camp der lokalen Himba. Support the locals - immer gut!

  • Tag
    13

    Südwärts in die Giribis Plains

    Kein Stress am Morgen ... alles easy going. Wir fahren nach Süden Richtung Puros und entscheiden im Team welchen Trail wir nehmen. Uns erwarten weite Ebenen und viel Abgeschiedenheit. Zeit, die Motoren einmal abzustellen und der Stille zu lauschen. Und die ist gewaltig.

    Wir sehen hoffentlich Giraffen, Antilopen, Elefanten, Zebras und mit etwas Glück auch Löwen oder einen Leoparden. Von Purus aus geht es nach Südosten in Richtung Sesfontein. Doch erstmal biegen wir nochmal links ab und landen irgendwann am Nachmittag in den Giribis Plains. Hier campen wir inmitten der weiten Ebene auf einer kleiner Erhebung. Damit das Sonnenuntergangs-Feeling maximal ist ...

  • Tag
    14

    Offroad durch die Khowarib Schlucht | Onjowewe Campsite

    Heute folgen wir dem Flussbett des Khowarib durch wilde Schluchten und hochragende Felsformationen. Das ist Offroad pur - den der Trail ändert sich ständig, insbesondere durch die Wassermassen, die in der Regenzeit durch den Canyon fließen. Wir haben den ganzen Tag Zeit, müssen uns nicht hetzen und können die pure, ursprüngliche Landschaft genießen.

    Immer wieder ist Teamwork angesagt, wir müssen die Fahrzeuge teils durch enge Passagen lotsen und ggf. den Trail ein wenig von Hindernissen befreien. Was genau auf uns zu kommt ... das kann ich Euch auch noch nicht sagen. Genau deshalb nennt es sich ja Abenteuer. Und wenn wir wirklich ganz langsam vorankommen, suchen wir uns einfach einen coolen Spot entlang des Weges und schlagen unser Camp auf.

  • Tag
    15

    Fahrt zur Ghaub Nature Reserve & Farm

    Südlich des Etosha-Nationalparks wartet ein weiteres Highlight unserer Reise auf uns: das beeindruckende Ghaub Nature Reserve. Inmitten der sanften Hügel der Otavi-Berge schlagen wir hier für die nächsten beiden Tage unser Lager auf – perfekt, um nach den anstrengenden Offroad-Tagen zur Ruhe zu kommen. Die Landschaft hier ist ganz anders als im Norden: grün, weit und friedlich. Ein idealer Ort, um tief durchzuatmen und neue Energie zu tanken.

    Natürlich heißt es auch mal wieder ein bisschen „Hausputz“: Fahrzeuge aufräumen, Wäsche waschen, Ausrüstung sortieren. Aber vor allem heißt es: genießen.

    Die über 120 Jahre alte Ghaub Farm mit ihrer besonderen Kolonialgeschichte bietet uns eine ganze Reihe spannender Aktivitäten. Wer Lust auf Abenteuer hat, kann mit einem erfahrenen Guide die geheimnisvolle Tropfsteinhöhle von Ghaub erkunden – eine der größten Dolomithöhlen Namibias, mit faszinierenden Formationen und einer magischen Atmosphäre.

    Oder wir unternehmen mit unseren Geländewagen eine entspannte Pirschfahrt durch das weitläufige Naturreservat und halten Ausschau nach Nashörnern, Giraffen, Kudus, Oryx, Zebras und mit etwas Glück vielleicht sogar Leoparden.

    Und natürlich bleibt Zeit für das, was eine Reise wie diese so besonders macht: Abends am Lagerfeuer sitzen, während über den Hügeln langsam die Sonne untergeht, und in der Stille der namibischen Nacht die Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren lassen. Ein Moment zum Ankommen – bei sich selbst und in dieser einzigartigen Landschaft.

  • Tag
    16

    Ghaub Nature Reserve & Farm | Rhino Trekking

    Der Tag auf der Ghaub Farm beginnt für uns entspannt mit einem guten Kaffee. Es herrscht diese ganz besondere Stille der namibischen Natur, nur unterbrochen vom Ruf der Wildnis oder dem Knacken der Äste, wenn irgendwo ein Kudu vorbeizieht.

    Nach einem ausgiebigen Frühstück unter schattigen Bäumen starten wir zu unserem ersten Abenteuer: Rhino Tracking. Gemeinsam mit einem erfahrenen Fährtenleser geht es zu Fuß hinaus ins weitläufige Reservat. Wir lernen die Spuren im Staub zu deuten: frische Fußabdrücke, gebrochene Zweige, Kuhlen im Boden, wo die Dickhäuter geruht haben. Mit jeder Minute spüren wir mehr von der Magie dieser Begegnung – die Spannung steigt, die Gruppe spricht leiser, das Adrenalin steigt. Schließlich stehen wir in respektvollem Abstand vor einem der imposanten Breitmaulnashörner. Ein stiller Moment voller Ehrfurcht.

    Zurück im Camp wartet schon eine wohlverdiente Pause. Vielleicht ein leichter Lunch auf der Terrasse, ein Sprung in den kleinen Pool oder einfach eine Stunde im Schatten entspannen und die Seele baumeln lassen.

    Am Nachmittag besteht die Möglichkeit, die Umgebung weiter zu erkunden. Wer möchte kann eine geführte Wanderung durch die grünen Hügel mit traumhaften Ausblicken machen. Alternativ besteht die Möglichkeit einer Pirschfahrt im Geländewagen, um Giraffen, Oryx, Zebras und vielleicht sogar Leoparden zu erspähen

    Der Tag klingt am Lagerfeuer aus, wo wir bei einem Sundowner die Farben des afrikanischen Himmels bewundern und die Geschichten des Tages teilen. Während über uns die Sterne aufleuchten, wird uns wieder bewusst: Dies sind die Momente, die bleiben.

  • Tag
    17

    Dinosaur Tracks Farm | Erongo Rocks Camp

    Nach den Abenteuern in der Wildnis geht es für uns weiter zu einem der faszinierendsten Orte Namibias: der "Dinosaur Tracks Farm" nahe Kalkfeld. Hier werden wir in die Tiefen der Erdgeschichte eintauchen und erleben, wie eindrucksvoll und zugleich still die Zeugnisse der Urzeit sind.

    Schon die Anfahrt ist ein Erlebnis: Wir verlassen die Hauptpisten und schlängeln uns auf staubigen Farmwegen durch die weite Savanne, vorbei an Kameldornbäumen, Termitenhügeln und – mit etwas Glück – Giraffen oder Antilopen.

    Vor Ort erwartet uns eine schlichte, ursprüngliche Farm, eingebettet in eine grandiose Landschaft. Nach einer kurzen Erfrischung machen wir uns auf zu den berühmten Dinosaurier-Spuren. Die über 200 Millionen Jahre alten Abdrücke, die hier im roten Sandstein erhalten sind, zählen zu den besterhaltenen Dinosaurierfährten der Welt. Ein erfahrener Guide zeigt uns die größten und beeindruckendsten Spuren, erzählt von der Geschichte der Gegend und wie die Fährten der Giganten durch Zufall entdeckt wurden. Während wir über die Felsplatten wandern, werden Vergangenheit und Gegenwart auf magische Weise eins.

    Zurück auf der Farm genießen wir ein einfaches Mittagessen und lassen die Eindrücke bei einem kühlen Getränk nachwirken. Danach geht es weiter zu einer der letzten Stationen auf unserer Reise, dem Erongo Rocks Camp. Hier erwartet uns am Abend ein traditionelles Braai am Lagerfeuer unter dem klaren Sternenhimmel Namibias – ein unvergesslicher Abschluss eines besonderen Tages.

  • Tag
    18

    Erongo Rocks Camp

    Nach langen und erlebnisreichen Offroad-Tagen gönnen wir uns einen weiteren Tag der Ruhe und Entspannung in dieser fantastischen Umgebung. Ihr könnt einfach nur faulenzen oder mit den Wanderschuhen die Umgebung erkunden. Der Ausblick von hoch oben über die weite Erongo Ebene ist immer atemberaubend und ein wenig Anstrengung wert.

  • Tag
    19

    Highlight: Spitzkoppe

    Ein Highlight Namibias müssen wir noch mitnehmen bevor es für Euch wieder nach Hause geht: Die Spitzkoppe. Wir haben nur 100 Kilometer vor uns, so das uns ausreichend Zeit bleibt diese ungewöhnlichen Felsformationen zu erkunden. Uralte Felsmalereien der San, das "Golden Snake Fossil", den bekannten "Rock Arch".

    Unser Wildcamp für diese Nacht suchen wir uns irgendwo zwischen den Felsen in dieser atemberaubenden Kulisse. Ein letztes Lagerfeuer, ein letzter Sonnenuntergang und die unendliche Weite Namibias vor uns.

    Dieser Tag bietet uns auch die Möglichkeit wieder mal flexibel zu planen und eine ganz andere Richtung einzuschlagen. Lassen wir es doch auf uns zukommen ... und entscheiden spontan.

  • Tag
    20

    Rückfahrt zum Flughafen & Heimreise

    Wir sind auf dem Weg zurück nach Windhoek. Heute heißt es "Bye bye Namibia", für die meisten geht der Flieger nach Hause. Wir geben die Fahrzeuge zurück und ein Shuttle bringt Euch zum Flughafen.

    Danke das Ihr auf dieser außergewöhnlichen Tour mit dabei wart; ich hoffe jeden von Euch mal wieder im südlichen Afrika willkommen zu heißen.

    Vielen Dank!

Inklusive

  • Alle Unterkünfte & Camps
  • Alle Aktivitäten, sofern nicht als optional gekennzeichnet
  • Alle Parkeintritte
  • Verpflegung wie im Reiseverlauf angegeben
  • Alkoholfreie Getränke, Kaffee und Tee.
  • Flughafen Transfer
  • Geländewagen samt Ausrüstung inklusive Vollkasko Versicherung und Benzin/Diesel
  • Campingausrüstung
  • Erste Hilfe Kit / Reiseapotheke
  • Funk zur Kommunikation / Phone für Notfälle

Exklusive

  • Internationale Flüge
  • Persönliche Dinge (Souvenirs, Reiseversicherung, Visagebühren, etc.)
  • Alkoholische Getränke
  • Snacks für zwischendurch
  • Trinkgelder

FAQ